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EINFÜHRUNG [INTRODUCTION]


Es hilft, einen ganzheitlichen Blick zu entwickeln, der den gesamten Raum der Stadtlandschaft berücksichtigt, der nicht nur die bebauten, sondern auch die unbebauten Flächen, nicht nur die physisch-architektonischen, sondern auch die digital-medialen Räume in die Transformationsprozesse des Städtischen einbezieht.

Im Rahmen der Aufgabe von Architektur, die Räume der gesellschaftlichen Interaktion zu entwickeln und zu materialisieren, wird das Entwerfen von Beziehungen zwischen dem physischen und dem medialen öffentlichen Raum zu einer immer größeren Herausforderung: Untersuchungen der Beziehungen und der Interdependenzen zwischen den global-medialen und der lokal-städtischen Netzwerken sind darunter ebenso zu verstehen wie die Entwicklung von Schnittstellen zwischen der "virtuellen" und der materiellen (urbanen) Welt.

Soft Urbanism steht für ein solches interdisziplinäres Arbeitsfeld, das die "soften" Aspekte, die Kommunikationsaspekte, der Stadt untersucht und sich mit dem dynamischen Zusammenspiel von Stadtentwicklung und dem Raum der Massenmedien und Kommunikationsnetze beschäftigt. Über die Planung von Schnittstellen hinaus verfolgt Soft Urbanism einen alternativen "weicheren" Planungsansatz.

It would be helpful to develop a holistic perspective that takes into account the whole space of the urban landscape that includes not only the built but also the un-built areas, not only the physical and architectural but also the digital and media spaces in the urban transformation processes.

In architecture's role of defining and materialising the spaces for social interaction, designing the relationship between the physical and digital public domain is becoming more and more of a challenge: investigating the relation and interconnection of the “soft” city with its finite material counterpart, the living environment, speculating about interfaces between the “virtual” and the material (urban) world and designing hybrid (analog-digital) communication spaces.

Soft Urbanism explores these dynamic interaction of urbanism and the space of mass media and communication networks and researches the transformations of architectural/urban space of the emerging “information/communication age”. Soft Urbanism, dealing with the “soft” aspects of the city, not only intervenes in the realm of infrastructures, but also adopts their concept and paradigm: by supplying networks, ‘Soft Urbanism’ creates new fields of possibilities and frameworks for self-organisational processes.