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EINFÜHRUNG [INTRODUCTION]


Das Symposium «Operation Stadt» beschäftigt sich mit einem Thema unserer Zeit, das längst nicht mehr nur die Fachwelt interessiert, sondern auch in der Öffentlichkeit immer populärer wird. Es gibt eine Vielzahl von Positionen und Modellen, die sich der Stadt widmen und öffentlich diskutiert werden. Die Ansätze dazu kommen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen: Architektur, Städtebau, Kunst, Soziologie und Kommunikationswissenschaften, um nur einige zu nennen. Interessant ist dabei, dass verschiedene Konzepte nebeneinander existieren.Der Orientierung an der Vergangenheit und der Sehnsucht nach der «europäischen Stadt» mit ihren verlorenen Stadtschlössern stehen neue, progressive Konzepte und experimentelle Modelle gegenüber. Das führt zu einem enormen Spektrum an Möglichkeiten, «Stadt» zu begreifen und zu gestalten. Planer, Künstler und Wissenschaftler spielen als Strategen und Autoren dieser Entwicklung eine wichtige Rolle. Ausgehend von konkreten Problemfällen entwickeln sie neue Perspektiven für die Gestaltung von «Stadt». So kann beispielsweise der Umgang mit Raummangel zu neuen Formen von Nutzungsmischung und Flexibilität führen. Auch das Szenario der Schrumpfung fordert andere Konzepte und einen offenen Blick, der nicht nur Probleme definiert, sondern auch neue Qualitäten entdeckt. «Operation Stadt» will einige solcher aktuellen, anhand von konkreten Problemen entwickelten Lösungsansätze, Konzepte und ihre Autoren vorstellen und diskutieren. Um einen interdisziplinären Austausch zu ermöglichen, sind Referenten aus Architektur, Stadtplanung, Soziologie, Philosophie, Mediengestaltung und Politik geladen. Operation City is a symposium dedicated to a certain subject that for a long time now has fascinated specialists and has increasingly gained in popularity among wider public.  There is a diversity of positions and paradigms devoted to the city which are still readily discussed and whose impulses come from a range of disciplines: architecture, town-planing, art, sociology and cultural studies to name just a few.  What is interesting is that a variety of concepts exist beside one another.  A nostalgic longing for the European city, for example, stands beside new progressive concepts and experimental models, leading to a wide spectrum of ways to understand the city.  Planners, artists and scientists play a huge role as strategists and authors of this development.  Focusing on specific problems, they develop new perspectives for designing “the city”.  So, for example, a lack of space can lead to new forms of usage and flexibility.  Or the phenomenon of shrinking cities requires a different concept and an open standpoint, which not only defines problems but discovers new qualities.  Our aim with Operation City is to present and discuss some of these current concepts and the concrete situations from where they arose.  To enable an interdisciplinary exchange, speakers from the fields of architecture, town-planning, sociology, philosophy, media studies and politics have been invited.